Im Mittelpunkt stand eine Zielgruppe, die Museen häufig nicht oder nur selten besucht. Statt Kunst nur zu betrachten, wurden die Teilnehmenden eingeladen, eigene Arbeiten zu entwickeln – gemeinsam mit Künstler*innen aus unterschiedlichen Bereichen wie Architektur, Tattoo-Art, Fotografie, Film und Malerei.
Foto: HCOB Kunststiftung
Die Workshops
Insgesamt fanden zehn künstlerische Workshops statt. Die Themen reichten von der Einrichtung der Räume über Upcycling-Installationen, Kunst an der Wand, Fotografie, Rauminstallation und Klangkunst bis zu Projekten mit alten Büchern, Tattoo-Kunst, Street Art und Video.
Jeder Workshop bildete ein eigenes Ausstellungsprojekt und baute zugleich auf den vorherigen Arbeiten auf. Dadurch entstand eine sich stetig verändernde Ausstellung, die die Ideen der Teilnehmenden sichtbar machte und für Besucher*innen zugänglich war.
Idee und Wirkung
Studio 15 | 25 öffnete das Museum für junge Menschen als Ort des Ausprobierens, Lernens und künstlerischen Handelns. Die Teilnehmenden konnten authentische Originale erleben, mit Künstler*innen zusammenarbeiten und zugleich eigene Ausdrucksformen entwickeln.
Das Projekt verband Vermittlung, Nachwuchsförderung und zeitgenössische Kunstpraxis. Es zeigte, dass Museum nicht nur ein Ort des Bewahrens ist, sondern auch ein Raum, in dem junge Menschen selbst gestalten, experimentieren und sichtbar werden können.
