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Kunstinstallation mit leuchtendem Stein in transparentem Wasserbehälter und blauem Nebel vor dunklem Hintergrund.

Art.Science.Fiction //

Ausstellung im Museum Kunst der Westküste auf Föhr // 24.5.2026 – 10.1.2027 // 

Mit Alexandra Hunts, Sjoerd Knibbeler, Sophia Pompéry, Ulrike Schmitz //

Die Ausstellung zeigt Werke von vier internationalen Künstler*innen, die wissenschaftliche Phänomene wie Schwarze Löcher, Energie, Klimawandel und historische Bezüge zur Nordsee und Schleswig-Holstein erforschen. Ziel ist es, komplexe wissenschaftliche Themen ästhetisch, spielerisch und subjektiv erfahrbar zu machen, Grenzen zwischen Wissen und Nicht-Wissen zu hinterfragen und den Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft zu fördern.

Die Nordsee und das Wattenmeer rund um die Insel Föhr bilden ein einzigartiges Ökosystem und seit Jahrhunderten einen Raum der Inspiration für Künstler*innen. Gewaltig und vielgestaltig geht dessen kreatives Potential auch in dem produktiven Artist-in-Residence-Programm des MKdW auf. Im Fokus steht dabei oft die Auseinandersetzung mit einem höchst aktuellen gesellschaftsrelevanten Thema: die Verknüpfung von Kunst und Wissenschaft

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Radioantenne mit integrierter Camera Obscura als Kunstinstallation auf einer Wiese, daneben zwei Personen.

Im Garten des Museums zugänglich:

Sjoerd Knibbeler: „Antenn A“ (Radioantenne mit eingebauter Camera Obscura), Versuchsaufbau, 2025

Die Werke verbinden klassische wissenschaftliche Methoden mit fantasievollen, spekulativen Ansätzen, etwa durch Fotografie, Video, Klanginstallationen und fiktive Zwiegespräche.

Zentrale Fragestellungen betreffen die Unsichtbarkeit Schwarzer Löcher, die Bedeutung von Energie, die Auswirkungen des Klimawandels und gesellschaftliche Machtstrukturen.

Künstler*innen und ihre Arbeiten

Sophia Pompéry arbeitet an der Schnittstelle von Physik, Philosophie und Umwelt, z.B. durch eine Installation zum Untergang von Rungholt anhand wissenschaftlicher Klimadaten.

Ulrike Schmitz erforscht Kommunikation mit Muscheln, zeigt den Herzschlag einer Muschel hörbar und fotografiert diese in ihrer Arbeit.

Alexandra Hunts thematisiert Energie, Macht und politische Verflechtungen, z.B. durch Skulpturen und Fotogramme, die den Energieverbrauch und historische Ausbeutung reflektieren.

Sjoerd Knibbeler beschäftigt sich mit Daten, galaktischen Schwarzen Löchern und experimentellen Signalen aus dem All, etwa durch eine Radioantenne mit Camera Obscura, die Signale aus dem Weltall aufnimmt.

Links:

Museum der Westküste:  https://www.mkdw.de/ 

Museum der Westküste, Ausstellung:  https://www.mkdw.de/de/ausstellung/art-science-fiction