Die Nordsee und das Wattenmeer rund um die Insel Föhr bilden ein einzigartiges Ökosystem und seit Jahrhunderten einen Raum der Inspiration für Künstler*innen. Gewaltig und vielgestaltig geht dessen kreatives Potential auch in dem produktiven Artist-in-Residence-Programm des MKdW auf. Im Fokus steht dabei oft die Auseinandersetzung mit einem höchst aktuellen gesellschaftsrelevanten Thema: die Verknüpfung von Kunst und Wissenschaft
Die Werke verbinden klassische wissenschaftliche Methoden mit fantasievollen, spekulativen Ansätzen, etwa durch Fotografie, Video, Klanginstallationen und fiktive Zwiegespräche.
Zentrale Fragestellungen betreffen die Unsichtbarkeit Schwarzer Löcher, die Bedeutung von Energie, die Auswirkungen des Klimawandels und gesellschaftliche Machtstrukturen.
Künstler*innen und ihre Arbeiten
Sophia Pompéry arbeitet an der Schnittstelle von Physik, Philosophie und Umwelt, z.B. durch eine Installation zum Untergang von Rungholt anhand wissenschaftlicher Klimadaten.
Ulrike Schmitz erforscht Kommunikation mit Muscheln, zeigt den Herzschlag einer Muschel hörbar und fotografiert diese in ihrer Arbeit.
Alexandra Hunts thematisiert Energie, Macht und politische Verflechtungen, z.B. durch Skulpturen und Fotogramme, die den Energieverbrauch und historische Ausbeutung reflektieren.
Sjoerd Knibbeler beschäftigt sich mit Daten, galaktischen Schwarzen Löchern und experimentellen Signalen aus dem All, etwa durch eine Radioantenne mit Camera Obscura, die Signale aus dem Weltall aufnimmt.
Links:
Museum der Westküste: https://www.mkdw.de/
Museum der Westküste, Ausstellung: https://www.mkdw.de/de/ausstellung/art-science-fiction
